Schimmelreiterhof Hamburg

Bericht vom Basiskurs mit Bernd Stamm

Ausgeschrieben war ein Basis-Kurs für Freizeit und Westernreiter am Wochenende vom 28. Feb bis 1.Mär unter der Leitung des Professional Horseman Bernd Stamm.

Das erste Treffen der neun Kursteilnehmer und ihres Übungsleiters fand aber schon am Freitag auf dem Schimmelreiterhof in Hamburg statt. Die Familie Geertz stellte uns eine ihrer zwei Reithallen für das ganze Wochenende zur Verfügung. Für Fremdreiter waren Boxen und Paddocks bereit.

Zum Kennen lernen ging die Gruppe von Box zu Box, stellte sich und sein Pferd vor. Zeigte sein Equipment und erzählte von seinen Reiterfahrungen, seinem Ausbildungsstand und seinen Zielen. Schon hier wurden viele Fragen gestellt, sodaß ein Großteil der Gruppe von der Stallgasse in ein nahagelegenes Lokal wechselte, wo der Abend fröhlich, voller Erwartungen an die beiden nächsten Tage, ausklang.

Am Samstag pünktlich um 10 Uhr standen Kaffee und Getränke in der Halle bereit und die erste Gruppe fand sich mit ihren Pferden in der Reitbahn ein: 

                              Lena      auf Joy, 12 Jahre,                    Arabo-Haflinger

                              Anne     mit Nike, 6 Jahre,                    Reitpony

                              Kim      mit My Little Girl, 19 Jahre,    Reitpony

                       und Fanny   auf Whisky, 15 Jahre,               Brandenbureger

Die Pferde wurden aufgewärmt und jeder zeigte wie weit der Ausbildungsstand seines Pferdes war. Bernd Stamm ließ die Reiter ganz individuelle Aufgaben reiten. Er korrigierte Sitz, Hilfengebung oder Zügelführung. Bei den Wiederholungen der Übungen zeigten sich schon erste Erfolge.

Inzwischen hatten sich auch schon einige Besucher eingefunden, die interessiert dem Unterricht folgten.

Dann war die zweite Gruppe an der Reihe:

                             Svenja       mit Gringo, 12 Jahre,               Warmblut

                             Natalie      auf Joker, 11 Jahre,                  Quarter Horse

                             Sonja        und Idefix, 11 Jahre,                 Sachsen- Anhaltiner

                             Sarah        mit Katinka, 20 Jahre,               Welsh-Araber

                      und Katrin       auf Shadow Of Hope 14 Jahre, Quarter Horse

mit uns verfuhr unser Übungsleiter genauso. Vorreiten, Korrektur, Wiederholung. Der Vormittag verflog im Nu. 

Zu Mittag saßen dann alle im Reiterstübchen bei Chilli con Carne zusammen und tauschten ihre Eindrücke aus. Bernd nutzte die Zeit für Theorieunterricht zum Thema Exterieur. Er erklärte warum einigen Pferden Übungen leichter fallen oder eben auch schwerer nur Aufgrund ihres Körperbaues.

Schon war es wieder Zeit für die erste Gruppe ihre Pferde zu satteln. Diesmal wurden Pilonen aufgestellt und die Reiter bekamen eine Horsemanship-Aufgabe. Gemeinsam erarbeiteten sie die Schwachpunkte, beschrieben Fehler und stellten Verbesserungsvorschläge dar.

Diese beiden Nachmittagseinheiten kosteten wir voll aus, sodaß die Letzten erst am Abend die Reithalle verließen. Nachdem dann Tier und Mensch versorgt waren konnten wir erst zu vorgerückter Stunde an Erholung denken.

So begannen wir das Training am Sonntag Früh mit einer leichten Verspätung. Vormittags arbeiteten wir die Pferde über Stangen, übten Seitengänge und vertieften uns dann in eine so anscheinend leichte Aufgabe wie Anhalten. Bernd zeigte unsÜbungen mit denen wir die Losgelassenheit von unseren Pferden stärken können. 

Anschließend stärkten wir uns bei selbstgemachtem Kartoffelsalat, Nudelsalat und Bockwürstchen. Wieder ergänzt durch Theorie. Diesmal begann Bernd mit Rassekunde speziell zum Quarte Horse und Paint Horse. Und er mußte viele Fragen zu den unterschiedlichen Disziplinen im Westernreitsport beantworten. 

In der letzten Übungseinheit bekamen wir gezeigt, wie wir an die Aufgaben, die wir als nächstes trainieren wollen herangehen.

Einer lernte wie man einen Spin aufbaut, ein Anderer womit er sein Pferd zu verbesserter Hinterhandaktion bringt und immer erklärte Bernd auch das „Warum“!

Wir lernten Alle die Wichtigkeit des korrekten Timings unserer Hilfengebung.

Wie notwendig die Ausgeglichenheit von Lob und Tadel sind und was ein Pferd überhaupt als Lob empfindet. 

Alle Kursteilnehmer sind an diesem Wochenende von dem Horseman Bernd Stamm professionell dort abgeholt wo sie sich befanden und mehr als einen Schritt weitergebracht worden. Die Begeisterung gepaart mit Erschöpfung war Allen ins Gesicht geschrieben.

In Verbindung mit der großzügigen Nutzung der Reitanlage ergab sich ein absolutes Rund-um-Paket.

Sofort wurde ein neuer Termin besprochen um dort anzuknüpfen wo wir aufgehört haben.

                                                                                                             Katy Zywietz

 

    

Professional Horseman Bernd Stamm

 

 

 

 

 

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